Fort de Brégançon, Präsidentenfestung in Bormes-les-Mimosas, Frankreich.
Brégançon steht auf einer Felshalbinsel, die durch einen schmalen Damm mit der Küste von Bormes-les-Mimosas verbunden ist und 35 Meter über dem Mittelmeer aufragt. Die Anlage umfasst einen mittelalterlichen Bergfried, Verteidigungsmauern und Empfangsgebäude, die sich über die Klippen verteilen und den Blick auf die Hyèresinseln und die Reede von Toulon freigeben.
Die Befestigung entstand in der Merowingerzeit als Schutz gegen Seeräuber und wurde im Mittelalter erweitert. 1968 wurde die Anlage zur Sommerresidenz der französischen Präsidenten bestimmt und empfing seitdem zahlreiche internationale Gäste.
Der Bergfried und die Festungskapelle bewahren mittelalterliche Mauerreste, während die Salons und Speisesäle für Empfänge eingerichtet sind, bei denen Staatsoberhäupter zusammenkommen. Besucher sehen Räume, die während offizieller Sommersitzungen genutzt werden, wenn das Gebäude als Arbeitsort dient.
Führungen finden mittwochs und samstags statt und erfordern eine Anmeldung mindestens 72 Stunden im Voraus mit gültigem Ausweis. Der Zugang zum Gelände erfolgt über den Damm, der bei starkem Wind oder schlechten Wetterbedingungen gesperrt sein kann.
Das Anwesen wechselt zwischen privater Nutzung durch das Staatsoberhaupt und öffentlichen Besichtigungen, wobei das Centre des Monuments Nationaux den Besucherzugang verwaltet. Die Küstenlage machte die Festung über Jahrhunderte zu einem strategischen Beobachtungspunkt für Schiffsbewegungen im westlichen Mittelmeer.
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