Kloster Gimont, Zisterzienserabtei in Gimont, Frankreich.
Die Abtei Planselve ist ein Zisterzienserkloster in Gimont mit einem prächtigen Eingangstor und einer etwa anderthalb Kilometer langen Ziegelmauer als Umfassungsbefestigung. Noch heute stehen mehrere Nebengebäude wie zwei Taubenschläge neben dem Laienbruderbau, ein großes Getreidelagerhaus mit sieben Silos, eine Wassermühle und ein Eiskeller.
Das Kloster wurde 1142 gegründet, als Cisterziensermonche von Gerard du Brouilh und seiner Familie Land erhielten. Aus dieser Klostergründung entwickelte sich später die Bastidestadt Gimont, die ursprünglich den Namen Notre-Dame de Gimoun trug.
Der Name Planselve kommt von "plan" (Ebene) und "selve" (Wald) und beschreibt die ursprüngliche Lage des Klosters in einer bewaldeten Gegend. Besucher können heute noch sehen, wie die Mönche ihre Umgebung nutzten und gestalteten.
Das Gelande ist großzugig gestaltet und leicht zu Fuss zu erkunden, mit klaren Wegen zwischen den verschiedenen Gebauden. Es ist ratsam, genügend Zeit einzuplanen, um alle Strukturen und Nebengebaude in Ruhe zu besichtigen.
Ein Archiv bewahrt die ursprunglichen Urkunden und Chartas des Klosters von seiner Gründung bis ins 13. Jahrhundert auf. Diese historischen Dokumente bieten einen seltenen Einblick in die taegliche Verwaltung und das Leben in mittelalterlichen Klöstern.
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