Abbaye de Tamié, Klosterliche Käseproduktion in der Abtei Tamié, Savoyen, Frankreich
Das Tamié ist ein Schnittkäse aus Kuhmilch, der in einem Kloster in Savoyen hergestellt wird. Der Käse hat eine gelbliche Kruste, die während der Reifung in den Kellern des Klosters allmählich weiß wird.
Mönche begannen im Jahr 1132 mit der Käseherstellung in diesem Kloster. Seitdem ist die Produktion kontinuierlich fortgesetzt worden und hat zu einer wichtigen Käsetradition in Frankreich beigetragen.
Der Name des Käses stammt vom Benediktinerkloster Tamié in den Alpen. Die Mönche haben ihn über Jahrhunderte hinweg nach überlieferten Rezepten hergestellt, was das Kloster zu einem wichtigen Ort der Käsekunst macht.
Der Käse reift mehrere Wochen lang in den Kellern des Klosters, bevor er in den Handel kommt. Besucher können erfahren, wie das Reifungssystem funktioniert und wie die Mönche ihr Handwerk durchführen.
Das Kloster nutzt die Molke aus der Käseproduktion, um Methan zu erzeugen, das die Wasserheizungssysteme versorgt. Diese nachhaltige Methode zeigt, wie die Mönche ihre Ressourcen vollständig nutzen.
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