Château de Mortefontaine, Historisches Schloss in Mortefontaine, Frankreich
Das Schloss Mortefontaine ist ein Steingebäude mit klassischer französischer Architektur, symmetrischen Flügeln und großen Fenstern, die auf einen zentralen Innenhof blicken. Die umgebenden Gärten und die gesamte Anlage zeigen die Liebe zum Detail und die handwerkliche Qualität der frühen Neuzeit.
Der Bau wurde zwischen 1600 und 1630 von Philippe Hotman in Auftrag gegeben und etablierte sich schnell als Mittelpunkt der Markgrafschaft Plailly-Montmélian. Später wurde die Anlage unter anderem als Dominikanerschule genutzt und ging in Privatbesitz über.
Das Schloss war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Ort für gesellschaftliche Zusammenkünfte und Empfänge. Die eleganten Säle spiegeln die Bedeutung wider, die dieser Ort als Treffpunkt der französischen Elite hatte.
Da das Schloss ein privates Wohnhaus ist, sind Besichtigungen normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Wer die Außenfassade und die Gärten sehen möchte, kann die Anlage von außen besichtigen oder sich über Öffnungstage informieren.
Im 18. Jahrhundert schuf Le Peletier einen englischen Garten mit einem monumentalen Brunnen, der ursprünglich dazu diente, die Bevölkerung mit Wasser zu versorgen. Dieser praktische Gedanke vermischte sich mit künstlerischem Gestaltungsanspruch und prägte das Aussehen der Anlage bis heute.
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