Baptisterium, Vorromanisches Baptisterium in Venasque, Frankreich
Das Baptisterium von Venasque ist ein Bauwerk aus acht Seiten mit drei Nischen und Steingewölben, die von starken Säulen im Inneren gestützt werden. Der zentrale Raum zeigt typische Merkmale der vor-romanischen Architektur mit Bögen und Mauerwerk aus aufwändig behauener Stein.
Das Gebäude entstand in der Zeit der Merowinger und zählt zu den seltenen erhaltenen Bauwerken dieser Periode in Frankreich. Seine Anerkennung als französisches Kulturdenkmal im Jahr 1840 sicherte seine Bewahrung für zukünftige Generationen.
Das Taufbecken zeigt frühmittelalterliche Baukunst mit seinen acht Seiten und dem Innenraum, der von kräftigen Säulen gestützt wird. Die Anordnung der Nischen und der Steingewölbe spiegelt wider, wie Menschen in dieser Zeit Zeremonien abhielten.
Der Ort befindet sich im Dorf Venasque und kann zu Fuß über die Gassen des Ortes erreicht werden. Im Zentrum des Dorfes gibt es Parkplätze für Besucher.
Das Gebäude nutzt wiederverwendete römische Materialien, darunter Säulen und Kapitelle, die aus älteren Bauwerken der Region stammen. Diese Praxis der Materialwiederverwertung war in der frühmittelalterlichen Architektur weit verbreitet.
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