Boscodon, Heiliger Wald in Crots, Frankreich.
Boscodon ist ein Wald in den französischen Alpen, der sich durch seinen hohen Bestand an Tannen auszeichnet, die sich deutlich von den Kiefern und Lärchen der umliegenden Wälder unterscheiden. Das Gelände erstreckt sich über verschiedene Höhenlagen und bietet eine Mischung aus dichtem Bewuchs und offenen Bereichen.
Der Wald wurde seit dem 12. Jahrhundert von Mönchen des Klosters Notre-Dame de Boscodon bewirtschaftet, die nachhaltige Forstwirtschaftspraktiken einführten. Ihre Verwaltung prägte den Wald über Jahrhunderte hinweg und beeinflusste sein Aussehen bis heute.
Der Name Boscodon leitet sich vom okzitanischen Wort 'bòsc' ab und zeigt, wie wichtig Wälder in der alpinen Kultur dieser Region waren. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen dem Wald und dem Kloster spüren, das sich hier ansiedelte.
Man erreicht den Wald von der Achse Gap-Briançon über die Departementstraße 568, wobei ein Parkplatz in der Nähe der Abtei auf etwa 1.150 Metern Höhe vorhanden ist. Die Wege sind gut markiert und Besucher sollten festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung mitbringen, besonders bei Wanderungen zu höher gelegenen Bereichen.
Ein markanter Ort ist die Fontaine de l'Ours, die nach einer etwa 5 Kilometer langen Wanderung durch den Wald erreicht wird. Von diesem Aussichtspunkt aus können Besucher die Stadt Embrun und die umliegenden Berglandschaften überblicken.
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