Café de Buci, Café in Frankreich
Das Café de Buci ist ein Lokal im 6. Arrondissement von Paris in der Rue de Buci, das seit dem frühen 19. Jahrhundert besteht und als denkmalgeschütztes Gebäude gilt. Mit seiner charakteristischen Steinfassade, großen Fenstern und der einladenden Terrasse prägt es das Straßenbild dieses historischen Quartiers.
Das Café de Buci wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet und seine Fassade wurde 1928 offiziell als Denkmal geschützt. Während der politischen Unruhen des 19. Jahrhunderts, insbesondere nach dem Staatsstreich von 1851, diente der Ort Verfolgten als sicherer Zufluchtsort.
Das Café de Buci war über Generationen hinweg ein Treffpunkt für Künstler, Schriftsteller und lokale Bewohner, die hier ihre Gedanken austauschten. Der Ort verkörpert bis heute die Tradition der pariserischen Salons, wo Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammenkamen, um zu diskutieren und sich inspirieren zu lassen.
Das Lokal ist leicht mit den Metrolinien 4 und 7 erreichbar, die in unmittelbarer Nähe der Rue de Buci halten. Besucher können den Ort mit einer Spaziergang durch das Viertel verbinden, da sich in der Nähe viele kleine Läden, Bäckereien und andere historische Gebäude befinden.
Während des Staatsstreichs von 1851 versteckte der Besitzer einen republikanischen Anwalt, der Schutz vor Verhaftung suchte, und erreichte später, dass dieser von den Behörden nicht weiter verfolgt wurde. Diese Episode zeigt, wie Orte wie dieses während der politischen Krisen der französischen Geschichte Zuflucht boten.
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