Callelongue, Küstenbucht im 9. Arrondissement von Marseille, Frankreich
Callelongue ist eine enge Kalksteinbucht in Marseille mit weißen Klippen, die steil ins Mittelmeer abfallen. Am Ufer stehen Fischerhütten und Boothäuser, die den natürlichen Hafen säumen.
Diese Bucht war jahrhundertelang ein Fischerdorf, bevor ab 1849 eine Chemiefabrik hier Industrie brachte. Die Fabrik schloss 1884, danach entwickelten sich andere Nutzungen in den Gebäuden.
Kleine Fischerboote liegen im geschützten Hafen, und ein lokales Restaurant serviert frischen Fisch nach alter Tradition. Die Bucht bewahrt ihren Charakter als Ort, wo Einheimische und Besucher gleichermaßen das Meer nutzen.
Der Ort ist am einfachsten mit öffentlichen Bussen zu erreichen, die regelmäßig vom Zentrum Marseilles fahren. Man sollte festes Schuhwerk mitbringen, da die Wege zum Meer und um die Bucht felsig sind.
Die Umgebung bietet Ausblicke auf felsige Bergketten wie Le rocher des Goudes, die sich bis zu 258 Meter erheben. Diese raue Topographie macht den Ort zu einer geologisch interessanten Küstenlinie.
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