Cascade des Jarrauds, Bergwasserfall in Saint-Martin-Château, Frankreich
Die Cascade des Jarrauds ist ein Wasserfall mit einer Fallhöhe von etwa 15 Metern, der dort entsteht, wo der Fluss Maulde auf seinen Nebenfluss Langladure trifft. Der Ort liegt in der Nähe von Saint-Martin-Château im Département Creuse.
Im Jahr 1889 wurde der Wasserfall zur Energiequelle für die Stadt Bourganeuf und ermöglichte die erste Stromversorgung über eine große Entfernung mittels innovativer Übertragungstechnik. Diese frühe hydroelektrische Installation war ein Meilenstein der Elektrifizierung in Frankreich.
Der Ort wird von Wanderern besucht, die die umgebenden Waldpfade erkunden und sich an der fließenden Wasserbewegung erfreuen. Der Wasserfall ist Teil eines größeren Netzwerks von Naturzielen in der Region, die Besucher zu Fuß verbinden.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderweg von etwa 1 Kilometer Gesamtlänge, der mehrere Stufen und einfache Wege nutzt. Die Wanderung dauert etwa 30 Minuten und ist leicht zu bewältigen, sodass die meisten Besucher die Strecke problemlos gehen können.
An der Basis des Wasserfalls steht ein funktionierendes hydroelektrisches Kraftwerk, das immer noch Strom für das französische Stromnetz erzeugt. Dieses Kraftwerk ist eines der ältesten noch in Betrieb befindlichen und wird weiterhin als industrielle Installation genutzt.
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