Kathedrale Notre-Dame-de-la-Sède, Romanische Kathedrale in Saint-Lizier, Frankreich.
Notre-Dame-de-la-Sède ist eine Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert in der kleinen Stadt Saint-Lizier in den Pyrenäen, gebaut mit einer einfachen Schiffstruktur, deren Grundriss durch die Verwendung römischer Mauern als Fundament unregelmäßig wirkt. Das Innere ist mit umfangreichen Renaissance-Wandmalereien bedeckt, die biblische Szenen und religiöse Figuren darstellen und die Wände und Decken schmücken.
Die Kathedrale wurde im 11. Jahrhundert erbaut und nutzte römische Mauern, um eine unregelmäßige Grundstruktur zu schaffen. Zwischen 1475 und 1515 beauftragte Bischof Jean d'Aule Renaissance-Wandmalereien, die später bei Restaurierungen zwischen 2003 und 2010 freigelegt wurden.
Die Kathedrale zeigt Darstellungen der Söhne Jakobs und antiker Sibyllen in ihren Wandmalereien, wobei lateinische Inschriften Botschaften über die Ankunft des Erlösers vermitteln. Diese Bilder prägen das Innere des Raumes und erzählen von religiösen Überzeugungen des Mittelalters.
Das Gebäude ist Teil des Departementalen Museums des Bischöflichen Palastes und kann mit geführten Touren besucht werden, bei denen die Architektur und künstlerischen Werke erläutert werden. Der Zugang erfolgt durch das angrenzende Museumsgebäude, das auch Einblicke in die Geschichte des Ortes bietet.
Das Gebäude ruht teilweise auf römischen Mauern, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden und nun als Fundament unter dem Kirchenschiff sichtbar sind. Diese antike Basis verleiht der Kathedrale ein besonderes Merkmal und verbindet zwei verschiedene historische Epochen an einem Ort.
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