Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Arnoux, Neugotische Kathedrale in Gap, Frankreich
Die Kathedrale von Gap ist eine neugotische Kirche im Zentrum der Stadt Gap, in den französischen Alpen, und dient als Sitz des Bistums Gap und Embrun. Die Fassade besteht aus Steinen verschiedener Farben und verleiht dem Gebäude ein mehrfarbiges Äußeres, das den zentralen Platz der Stadt dominiert.
Der Bau der heutigen Kathedrale begann 1866 unter Bischof Bernadou als Ersatz für eine ältere mittelalterliche Kirche, die sich zuvor an diesem Ort befand. Die Arbeiten wurden 1904 unter der Leitung des Architekten Charles Laisné abgeschlossen, fast vierzig Jahre nach dem ersten Spatenstich.
Der Bau ist aus mehrfarbigen Natursteinen errichtet, die ihm eine ungewöhnlich bunte Fassade verleihen, die man sonst selten an Kathedralen dieser Region findet. Im Inneren ziehen religiöse Gemälde und Skulpturen den Blick auf sich, darunter Werke, die lokale Heilige und biblische Szenen darstellen.
Die Kathedrale liegt am Place Georges de Manteyer im Herzen von Gap und ist zu Fuß von den meisten zentralen Punkten der Stadt leicht erreichbar. Ein Besuch ist am besten außerhalb der Gottesdienste geplant, um die Innenräume in Ruhe besichtigen zu können.
Die Mosaiken im Inneren wurden von Giandomenico Facchina angefertigt, demselben Künstler, der auch an den Mosaiken der Pariser Oper mitgewirkt hat. Die Buntglasfenster stammen von Émile Hirsch, was das Gebäude zu einem seltenen Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einem italienischen Mosaikmeister und einem französischen Glasmaler macht.
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