Kathedrale von Créteil, Moderne katholische Kathedrale in Créteil, Frankreich
Die Kathedrale von Créteil, auch Cathédrale Saint-Christophe de Créteil genannt, ist eine katholische Kirche im Stadtzentrum von Créteil, südöstlich von Paris, die als Bischofssitz der Diözese Créteil dient. Das Gebäude zeichnet sich durch zwei markante zylindrische Holztürme aus, die über dem Altar zusammenlaufen und dem Innenraum seine ungewöhnliche Form geben.
Der Bau der Kathedrale wurde in den 1960er Jahren von Architekt Charles-Gustave Stoskopf geplant und 1966 fertiggestellt, als Créteil zu einem schnell wachsenden Vorort wurde. Der neue Bau ersetzte eine ältere Pfarrkirche und wurde 1977 zur Kathedrale erhoben, als das Bistum Créteil offiziell gegründet wurde.
Der Name der Kathedrale bezieht sich auf den Heiligen Christoph, den Schutzpatron der Reisenden, was in dieser stark von Verkehr und Mobilität geprägten Vorstadt eine besondere Resonanz hat. Im Inneren versammeln sich die Bewohner von Créteil regelmäßig zu Gottesdiensten und Festen, die den Jahresrhythmus der Gemeinde prägen.
Die Kathedrale liegt im Stadtzentrum von Créteil und ist leicht zu Fuß vom Bahnhof der Metrolinie 8 erreichbar. Der Innenraum ist offen und ohne Hindernisse, sodass er für alle Besucher gut zugänglich ist.
Die rund 130 Holzbögen im Inneren bestehen aus verleimten Fichtenholzplanken und sind so angeordnet, dass das Licht im Laufe des Tages ständig wechselnde Schatten auf den Boden wirft. Dieses Holzgerüst wurde ohne Stützpfeiler gebaut, was den Blick von jedem Platz auf den Altar frei lässt.
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