Notre Dame Le Havre, Katholische Kathedrale in Le Havre, Frankreich.
Die Kathedrale verbindet gotische und barocke Stilelemente in ihrem Aufbau und prägt mit ihrer breiten Fassade und dem Glockenturm von 1520 das Stadtbild. Das Innere zeigt eine Mischung aus verschiedenen architektonischen Epochen und bietet Platz für Gläubige.
Der Bau der Kathedrale begann 1575 und sie gehört zu den wenigen Strukturen der Stadt, die die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Dies macht sie zu einem wichtigen historischen Zeugnis der Widerstandskraft des Ortes.
Die Orgel wurde 1637 vom Kardinal de Richelieu gestiftet und erklingt noch heute bei Gottesdiensten in dem Gebäude. Sie ist ein Zeugnis für die religiöse Bedeutung des Ortes in der Vergangenheit.
Der Ort hat regelmäßige Öffnungszeiten für Besucher und ist als Bischofssitz seit 1974 aktiv zugänglich. Man sollte bei Ankunft erkundigen, ob gerade religiöse Dienste stattfinden, da diese Vorrang haben.
Das Gebäude wurde bewusst flach konstruiert, da der Untergrund der Küstenstadt instabil ist und tiefe Fundamente nicht möglich sind. Diese ungewöhnliche Bauweise war eine praktische Lösung für die besonderen geologischen Bedingungen des Ortes.
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