Kathedrale von Laval, Romanische Kathedrale in Laval, Frankreich
Der Laval-Dom ist eine katholische Kathedrale im Stadtzentrum von Laval, die romanische und gotische Bauelemente vereint. Das Gebäude liegt zwischen zwei Hauptplätzen und zeigt in seinem Inneren Bögen, Säulen und Kirchenfenster aus unterschiedlichen Jahrhunderten.
Das Gebäude geht auf eine Kapelle zurück, die um 1070 von Mönchen errichtet wurde, und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Den Status einer Kathedrale erhielt es erst 1855, als das Bistum Laval gegründet wurde.
Die Kathedrale beherbergt eine Reihe von Wandteppichen aus dem 17. Jahrhundert, die Szenen aus der Bibel zeigen und einen der ungewöhnlichsten Innenräume der Region bilden. Sie wurden nach einem langen Verschwinden wiedergefunden und hängen heute wieder an ihrem ursprünglichen Platz.
Der Dom ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus leicht erreichbar und die Eingänge sind ebenerdig zugänglich. Da es sich um einen aktiven Sakralbau handelt, empfiehlt es sich, bei einem Besuch zurückhaltende Kleidung zu tragen.
Der Glockenturm hat ein Fundament aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber Anfang des 20. Jahrhunderts nach neoromanischen Vorstellungen erhöht. So entstand eine seltsame Mischung, bei der der untere Teil fast tausend Jahre älter ist als der obere.
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