Chateau-Neuf de Saint-Germain-en-Laye, Renaissanceschloss in Saint-Germain-en-Laye, Frankreich.
Das Château-Neuf de Saint-Germain-en-Laye war eine Schlossanlage aus der Renaissance mit farbig gestalteten Fassaden aus Stein und Ziegel, deren Flügel vom Hauptgeschoss zum Fluss Seine führten. Heute können Besucher noch mehrere Pavillons wie den Henri-IV-Pavillon und den Sully-Pavillon mit seinen Terrassen erkunden.
Der Bau begann 1557 unter Philibert de l'Orme im Auftrag Heinrichs II. und wurde später von Heinrich IV. erweitert, wobei verschiedene Phasen die Entwicklung der Renaissancearchitektur widerspiegelten.
Die Gärten waren für ihre Springbrunnen und kunstgerechten Wasserspiele bekannt, die mythologische Szenen darstellten und Besucher durch ihre technische Raffinesse beeindruckten.
Der Standort liegt erhöht über der Stadt mit Zugang zu den erhaltenen Pavillons und Terrassen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Struktur auf verschiedenen Ebenen verteilt ist und es unebene Flächen gibt.
Mehrere französische Könige wurden hier geboren oder starben, was den Ort zu einem wichtigen Schauplatz der königlichen Dynastie machte. Diese Verbindung zur Macht ist oft weniger bekannt als die architektonischen Merkmale.
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