Château de Chaumont-la-Guiche, Klassisches Schloss in Saint-Bonnet-de-Joux, Frankreich.
Château de Chaumont-la-Guiche ist ein Schloss mit beeindruckenden Stallungen, die sich über drei Ebenen erstrecken und etwa 60 mal 15 Meter messen. Die Gebäude besitzen prächtige Steinfassaden und monumentale Treppen aus dem 17. Jahrhundert.
Der älteste Teil des Schlosses, der westliche Abschnitt der Südostfassade, wurde zwischen 1500 und 1514 für Pierre de La Guiche, den Gesandten Ludwigs XII. in Rom, errichtet. Der Tour d'Amboise folgte 1505. Unter seinem Sohn Philibert wurde 1584 weitergebaut; die Flügel aus dem 17. Jahrhundert wurden 1805 abgerissen. 1850 kamen neugotische Elemente hinzu, darunter der achteckige Treppenturm und der quadratische Pavillon.
Das Schloss verdankt seinen Namen Chaumont-sur-Loire, dem Sitz des Hauses Amboise, da Pierre de La Guiche durch Heirat ein Neffe Jacques d'Amboises war; er baute im Stil der Loireschlösser. Über dem Eingang der Ställe steht eine lebensgroße Reiterstatue Philibert de La Guiches, erkennbar an zwei Kanonenreliefs über dem Giebel, ein Verweis auf sein Amt als Großmeister der Artillerie.
Das Schloss liegt in Saint-Bonnet-de-Joux in der früheren Region Charolais im südlichen Burgund. Sehenswert ist der monumentale Marstall mit seinen zwei steinernen Außentreppen mit Balustrade; über dem Haupteingang steht das Reiterstandbild Philibert de La Guiches. Die Ställe sind seit 1982 als Monument historique klassifiziert.
Über dem Haupteingang des Stallgebäudes steht eine lebensgroße Reiterstatue Philibert de La Guiches, die durch Reliefs zweier Kanonen über dem Giebel zu erkennen ist. Im Inneren teilen 56 toskanische Säulen das kreuzgewölbte Erdgeschoss in drei Schiffe; in den beiden äußeren Schiffen stehen Stände für mehr als 80 Pferde.
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