Château de Combefa, Mittelalterliche Festung in Combefa, Frankreich
Das Château de Combefa ist eine Burganlage auf einer felsigen Erhebung oberhalb des Flusses Zère im Département Tarn. Die Struktur folgt einem trapezförmigen Grundriss mit Wohngebäuden an drei Seiten und liegt heute als Ruine vor.
Ein Bischof von Albi ließ diese befestigte Burg 1270 errichten, um den Handelsweg zwischen Rodez und Toulouse zu schützen. Später wurde die Anlage um eine Kapelle erweitert, die mit religiösen Kunstwerken ausgestattet wurde.
Die Kapelle des Schlosses war einst mit Kalksteinskulpturen geschmückt, die Szenen aus dem Leben Christi zeigten und von einem Mitglied der Familie Amboise in Auftrag gegeben wurden. Diese religiösen Kunstwerke spiegeln die Bedeutung wider, die die Burgherren der spirituellen Ausstattung ihrer Residenz beimaßen.
Die Burgruine liegt in der Region Okzitanien, nicht weit vom Dorf Monestiés entfernt und ist zu Fuß erreichbar. Der Ort bietet sich für eine kurze Wanderung an, wobei man mit unebenen Geländeabschnitten rechnen sollte.
Im Jahr 1774 wurden zwanzig polychrome Statuen aus der Burgkapelle mit Ochsenkarren zum Saint-Jacques-Kapelle im nahegelegenen Monestiés transportiert. Diese ungewöhnliche Rettungsaktion bewahrte die wertvollen Kunstwerke für die Nachwelt.
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