Château de Conches-en-Ouche, Mittelalterliche Burgruine in Conches-en-Ouche, Frankreich
Das Château de Conches-en-Ouche ist eine mittelalterliche Burganlage mit einem runden Bergfried und dicken Verteidigungsmauern sowie mehreren Türmen, die das Gelände prägen. Der Komplex sitzt auf einer erhöhten Lage und zeigt die typische Struktur einer normannischen Festung mit Befestigungsringen um das Zentrum.
Die Festung wurde 1034 von Roger I. von Tosny gegründet und diente später als strategischer Stützpunkt während der Konflikte zwischen Frankreich und England im Mittelalter. Eine wichtige Bauphase war die Errichtung des Kapitalturms 1363, der die Verteidigungsanlagen modernisierte.
Die Festung zeigt normannische Militärarchitektur durch ihre Gestaltung, die einen Mottenhügel und mehrere kreisförmige Verteidigungsstrukturen einschließt.
Das Außengelände funktioniert als öffentlicher Park mit Rasen und Wegen zum Erkunden, während der innere Bergfried aus Sicherheitsgründen geschlossen bleibt. Besucher können die äußeren Strukturen und das Gelände besichtigen, aber sollten beachten, dass der Zugang zum Inneren eingeschränkt ist.
Der 1363 erbaute Kapitalturm steht auf einer quadratischen Basis, weist aber eine runde Struktur auf, was für diese Zeit eine ungewöhnliche architektonische Lösung darstellt. Diese Mischung aus quadratischen und runden Formen zeigt, wie Baumeister bei der Modernisierung der Verteidigungsanlage experimentiert haben.
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