Château de Failloux, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Jeuxey, Frankreich.
Das Château de Failloux ist ein schlankes dreistöckiges Gebäude mit einer Länge von 24 Metern und einer Breite von 6,5 Metern, das sich durch seinen vertikalen, kompakten Grundriss auszeichnet. Im Untergeschoss befinden sich drei niedrige gewölbte Keller, die der Lagerung dienten.
Das Schloss wurde um 1736 erbaut und erhielt 1772 umfangreiche Renovierungen, bei denen der rückwärtige Bereich verbreitert und Kamine in die Empfangsräume eingebaut wurden. Diese Umgestaltung modernisierte das Innere des Gebäudes und verbesserte seinen Komfort.
Das Eingangstor zeigt aufwendige Metallarbeiten aus den Werkstätten von Jean Lamour, die die Initialen von François-Léopold Masson und der Familie Collinet de la Salle tragen. Die Verzierungen spiegeln die künstlerischen Vorlieben wider, die in dieser Region des 18. Jahrhunderts verbreitet waren.
Das Gebäude dient heute als Unterkunft mit fünf Zimmern, darunter zwei Familiensuiten, und bietet ganzjährig Zugang zu einem beheizten Hallenbad. Besucher sollten beachten, dass dies eine private Einrichtung ist und die Verfügbarkeit begrenzt sein kann.
Der Glockentum des Schlosses beherbergt eine Glocke aus dem 17. Jahrhundert mit der Inschrift 'Jesu Maria', die orientalische Einflüsse trägt. Diese Glocke zeigt religiöse und kulturelle Mischungen, die während dieser Zeit in Nordfrankreich vorhanden waren.
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