Château de Gavaudun, Mittelalterliche Burg in Gavaudun, Frankreich.
Das Château de Gavaudun ist ein mittelalterliches Schloss im Dorf Gavaudun in der Region Nouvelle-Aquitaine. Es steht auf einem Kalksteinfelsen über dem Fluss Lède und besteht aus Wehrtürmen, Mauern und befestigten Strukturen aus verschiedenen mittelalterlichen Bauphasen.
Das Schloss entstand im 12. Jahrhundert als befestigte Anlage und erlebte 1165 eine Belagerung durch den Bischof von Périgueux. Später wurde es während des Hundertjährigen Krieges als strategischer Außenposten zwischen den konkurrierenden Mächten genutzt.
Das Schloss trägt den Namen seiner Gründerfamilie und prägt bis heute das Dorfbild von Gavaudun. Besucher sehen an den Mauern noch die Spuren der mittelalterlichen Bauweise, die das Aussehen des Ortes bestimmt.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die steilen Wege und unebenen Oberflächen auf dem Felsen festes Schuhwerk erfordern. Eine gute körperliche Verfassung hilft beim Erklimmen der Treppen und beim Navigieren zwischen den Ruinen.
Das Schloss kontrollierte einst die Hauptstraße zwischen zwei wichtigen Regionen und war ein Knotenpunkt für Handel und Bewegungen. Die natürliche Lage auf drei Seiten von Felsen umgeben bot Schutz, der Menschenhand allein nicht hätte bieten können.
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