Château de Cuzorn, Mittelalterliche Festungsruine bei Cuzorn, Frankreich
Das Château de Cuzorn ist eine mittelalterliche Burganlage, die auf einem Felsen hoch über dem Tal der Lémance thront und einen weiten Blick über die Landschaft bietet. Die erhaltenen Mauern zeigen typische Verteidigungsmechanismen aus jener Zeit, mit Steinen, die geschichtet sind, um Festigkeit zu gewährleisten.
Das castrum von Cuzorn erscheint 1270 in der Korrespondenz der Verwaltung des Grafen von Toulouse, woraus sich eine Errichtung zwischen 1260 und 1270 ableiten lässt. 1271 leisteten seine Konsuln über Guillaume de Cohardon dem König von Frankreich den Treueid. Danach hielt eine englische Kompanie die Burg jahrzehntelang, bis der Seneschall des Quercy sie im August 1442 mit Kriegsmaschinen belagerte; nach der Belagerung wurden die Befestigungen abgetragen.
Der Name Cuzorn erscheint erstmals auf einer Inschrift von 1242, die in den Ruinen der Abtei Belleperche gefunden wurde und einen gewissen B. de Cuzorn nennt. 1442 schlug der Seneschall des Quercy den Ständen des Quercy die Belagerung der Burg vor, damals letzte englische Garnison; nach der Belagerung wurden die Befestigungen geschleift. Die Anlage ist als Monument historique eingetragen.
Der Ort liegt auf einer Felsenspitze mit steilen Hängen, daher sollten Besucher auf festes Schuhwerk und Vorsicht beim Gehen achten. Der Zugang kann bei nassem Wetter schwierig sein, also ist es ratsam, vorher die lokalen Bedingungen zu prüfen.
Cuzorn war die letzte englische Garnison der Region: Im August 1442 führte der Seneschall des Quercy eine Truppe mit Kriegsmaschinen gegen sie, und nach dieser Belagerung wurden die Befestigungen der Burg abgetragen. Der Platz war wegen einer Engstelle im Tal der Lémance gewählt worden, deren Zugang er kontrollierte.
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