Château de Joyeuse Garde, Mittelalterliche Burgruine in La Forest-Landerneau, Frankreich
Das Château de Joyeuse Garde ist eine Burgruine aus dem Mittelalter auf erhöhtem Gelände über dem Ästuar der Élorn in der Bretagne. Die erhaltenen Mauern stammen aus mehreren Epochen und zeigen eine Mischung aus Wohnräumen und Befestigungswerken, die eng beieinander standen.
Die Burg entstand nach 1180, als die Grafschaft Léon aufgelöst wurde und neue Machtzentren entstehen mussten. Sie diente daraufhin als Schlüsselposition, um den Zugang zur Stadt Landerneau und die Kontrolle über die umliegenden Ländereien zu sichern.
Der Ort trägt einen Namen, der auf Freude und Schutz hindeutet und spiegelt seine Rolle als befestigte Residenz wider. Besucher können heute noch die Grundrisse der Wohnräume und Verteidigungswälle erkennen, die zeigen, wie Adelige hier lebten und ihre Gebiete kontrollierten.
Die Ruinen liegen an der Place du Château und sind frei zugänglich zum Erkunden und Umhergehen. Das Gelände ist etwas hügelig und die alten Mauern können teilweise instabil sein, daher sollte man vorsichtig treten und auf die Umgebung achten.
Grabungen zwischen 1967 und 1977 förderten Münzen aus Schottland und der Bretagne zutage, was zeigt, dass dieser Ort ein Zentrum des Handels und der Fernbeziehungen war. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Bewohner Verbindungen zu entfernten Regionen pflegten und nicht nur lokal, sondern auch überregional tätig waren.
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