Château les Bouysses, Mittelalterliche Burg in Mercuès, Frankreich
Chateau les Bouysses ist ein mittelalterliches Schloss in der Gemeinde Mercues im Lot-Departement in Sudwestfrankreich und steht als geschutztes Kulturdenkmal. Das Anwesen erstreckt sich uber etwa 48 Hektar mit etwa gleich verteilten Weinbergen und Hasselnutzobstgarten.
Das Anwesen wurde 1232 gegunden, als die Herrin Guillemette das Land von Lord Raymond de Lard erhielt, um dort ein Zisterzienserpriorat zu errichten. Spater wandelte sich die Mission des Ortes hin zur Weinproduktion, besonders im 18. Jahrhundert.
Die Kapelle und die Kelleranlagen zeigen mittelalterliche Bauweise, während das Haupthaus italienische Einflüsse aus dem 18. Jahrhundert widerspiegelt. Diese Mischung aus religiöser und weltlicher Architektur prägt bis heute das Erscheinungsbild des Ortes.
Das Hauptgebaeude verfuegt uber einen Empfangsraum mit Eichenboden, der bis zu 200 Personen aufnehmen kann und sich gut fuer verschiedene Veranstaltungen eignet. Der grosse Landschaftsgrund mit Weinbergen und Obstkulturen macht das Anwesen zu einem offenen, leicht zugaenglichen Ort zum Erkunden.
1745 liessen die Nonnen ihre Kapelle abreissen, um Platz fuer einen Weinkeller zu schaffen, ein Wendepunkt der Geschichte des Ortes. Diese ungewoehnliche Entscheidung zeigt, wie ganz die Prioritaeten des Anwesens sich hin zur Weinherstellung verschoben.
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