Château de Quirieu, Burg in Frankreich
Das Château de Quirieu ist eine Burgruine in der Gemeinde Bouvesse-Quirieu in Ostfrankreich, die auf einem Kalksteinhügel über dem Rhônetal thront. Die Anlage bestand aus einem Wehrturm, Wohngebäuden und Stadtmauern, die einmal ein florierendes Dorf mit gepflasterter Hauptstraße, Häusern, Werkstätten und der Kirche Sainte-Catherine umschlossen.
Die Burg wurde erstmals 1141 erwähnt und diente zur Verteidigung der Grenze zwischen Dauphiné und Savoyen entlang des Rhône. Im 17. Jahrhundert verlor die Festung ihre militärische Bedeutung und wurde um 1630 auf Befehl von Kardinal Richelieu geschleift.
Der Name Quirieu stammt aus der mittelalterlichen Zeit und bezieht sich auf die strategische Stellung des Ortes. Heute können Besucher zwischen den Ruinen wandern und sich die ehemalige Lebensweise vorstellen, die sich um Verteidigung, Handel und Gemeinschaft drehte.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar und bietet Wege zwischen den Ruinen, die leicht zu betreten sind. Das Gelände erstreckt sich über etwa vier Hektar, daher sollte man bequeme Schuhe tragen und Zeit zum Erkunden mitbringen.
Das Dorf wird auch die 'schlafende Stadt' genannt, da es seit Jahrhunderten verlassen ist und die Natur die Ruinen schrittweise zurückerobert hat. Heute verwandelt überwuchernde Vegetation die mittelalterlichen Reste in eine märchenhafte Kulisse, die Künstler und Geschichtenerzähler anzieht.
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