Château du Plessis, Historisches Schloss in Argentré-du-Plessis, Frankreich.
Das Château du Plessis ist ein Schloss in der Gemeinde Argentré-du-Plessis in der Bretagne. Die Südseite zeigt Bauelemente aus verschiedenen Epochen vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, die zeigen, wie das Gebäude über Jahrhunderte hinweg umgebaut und erweitert wurde.
Der Ort war ursprünglich eine mittelalterliche Burg der Familie du Plessis d'Argentré, mit Fundamenten aus dem 12. Jahrhundert und einem im 14. Jahrhundert errichteten quadratischen Turm. Am 31. Juli 1791 durchsuchten die Nationalgarden von Bais und Vitré das Pfarrhaus von Étrelles und besuchten danach das Schloss, wobei sie großen Schaden anrichteten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss im Stil der Neorenaissance umgestaltet; seit dem 30. Oktober 2000 ist es als Monument historique eingetragen.
Das Schloss trägt den Namen der Familie du Plessis d'Argentré, seiner mittelalterlichen Gründer. Seit 2000 gehört es dem Amerikaner Thomas Bell und seiner Frau, die Eigentümerlinie wechselte also um die Wende zum 21. Jahrhundert. Der im 14. Jahrhundert errichtete quadratische Turm ist das älteste noch erkennbare Bauteil.
Der Zugang zum Schloss erfordert Planung, da es nicht täglich für die Öffentlichkeit offen ist. Besucher sollten sich vorher informieren und einen Besuch nach Verfügbarkeit und Öffnungszeiten planen.
Der quadratische Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert, einige Fundamente reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück und sind damit die ältesten Teile des Baus. Der Umbau im Stil der Neorenaissance Mitte des 19. Jahrhunderts prägte das heutige Aussehen der Fassade. Seit 2000 gehört das Schloss dem Amerikaner Thomas Bell und seiner Frau.
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