Commanderie de Carlat, Mittelalterliche Kommende in Carlat, Frankreich
Die Kommende von Carlat war eine Befestigungsanlage, die auf einem Basalttafel errichtet wurde und Wehrmauern sowie mehrere Gebaude wie eine Kirche und Kaserne umfasste. Diese Strukturen bildeten einen geschlossenen Komplex, der sowohl religiose als auch militarische Funktionen erfullt hat.
Die Kommende wurde 1176 gegrundet und entwickelte sich zur bedeutendsten Templeranlage in der Auvergne. Nach 1312 ging sie in die Verwaltung der Johanniter uber.
Die Kommende war ein Ort, an dem die Ordensbrüder Abgaben von umliegenden Pfarreien einzogen und mehrere Spitäler verwalteten. Diese Aufgaben prägten das alltägliche Leben und die Bedeutung des Ortes für die Region.
Der Ort kann auf unebenem Gelande besucht werden, das auf einem erhohten Basalttafel liegt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich Zeit nehmen, um die Ruinen und Grundrisse der ehemaligen Strukturen zu erkunden.
Im Jahr 1603 befahl Konig Heinrich IV. die vollstandige Zerstorung der Festung und Gebaude des Ortes. Diese konigliche Anordnung verwandelte die einstige Machtzentrale in die heutigen Ruinen.
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