Dreiheiligen, Römische Nekropole bei Walscheid und Dabo, Frankreich
Der Friedhof ist ein Gräberfeld mit Steinen in rechteckiger Form und hausförmigen Monumenten mit Öffnungen, die für Opfergaben für die Toten bestimmt waren. Diese Anlage zeigt die Bestattungsgewohnheiten der Gallo-Römer in dieser Region.
Das Gräberfeld stammt aus der gallo-römischen Zeit und wurde im 19. Jahrhundert vom Archäologen Emil Linckenheld systematisch erfasst. Er sammelte hausförmige Grabsteine aus dem Beimbach-Gebiet und zäunte sie ein.
Die Grabmale zeigen eine Mischung aus römischen und keltischen Traditionen, erkennbar an den Formen und Details, die auf beiden Kulturen basieren. Besucher können diese Verschmelzung in der Art sehen, wie die Steine gestaltet wurden.
Der Ort ist über den Wanderweg GR53 erreichbar und hat drei markierte Nebenpfade nach Walscheid, Harreberg und zum Hengst-Massiv. Die Wege sind gut ausgeschildert und führen durch die umliegende Landschaft.
Viele Grabsteine von diesem Ort wurden in die 19. Jahrhundert in regionale Museen gebracht und sind dort noch heute zu sehen. Besucher können die Geschichte des Ortes besser verstehen, wenn sie diese Sammlungen in Saverne, Straßburg, Colmar und Metz besuchen.
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