Château de Birkenwald, Renaissance-Schloss in Birkenwald, Bas-Rhin, Frankreich.
Das Château de Birkenwald ist ein mehrgeschossiges Steinschloss in Birkenwald im Bas-Rhin, dessen Bau 1562 im Renaissancestil begann. Das rosabraune Bruchsteinmauerwerk wird von helleren Eckquadern und Fenstergewänden gefasst; das Schieferdach ist steil, mit hohen Kaminen und rechts einem runden Eckturm mit Kegeldach. Der linke Flügel hat eine niedrigere Traufe, der Mittelteil ein höheres Pavillondach, und im Vordergrund verläuft eine niedrige Mauer aus Ziegel und Stein.
Nicolas Jacques d'Ingenheim, Vogt von Marmoutier, begann 1562 mit dem Bau des Schlosses und ließ sich dabei von der périgordischen Architektur leiten, die er auf seinen Reisen in Frankreich kennengelernt hatte. Da er ohne Nachkommen starb, verwaltete die Abtei Andlau das Schloss bis 1649, als es Gabriel du Terrier, Befehlshaber der Garnison von Saverne und des Haut-Barr, als Lehen übergeben wurde. Die letzte Nachfahrin heiratete 1802 den Marquis de Grimaldi; später gehörte es Louis Arth, Bürgermeister von Saverne, dann Baron Adolphe de Latouche, dessen Nachkommen es noch besitzen. Am 16. Oktober 1930 wurde es als Monument historique eingetragen.
Nicolas Jacques d'Ingenheim, Bailli von Marmoutier, begann den Bau des Schlosses 1562 nach dem Vorbild der Périgord-Architektur, die er auf seinen Reisen durch Frankreich kennengelernt hatte. Nach seinem Tod ohne Nachkommen verwaltete die Abtei Andlau das Schloss bis 1649, als es Gabriel du Terrier, Befehlshaber der Garnisonen von Saverne und Haut-Barr, als Lehen übergeben wurde.
Das Schloss steht in der Gemeinde Birkenwald im Département Bas-Rhin, nicht in Sommerau. Es ist Privateigentum der Nachkommen von Baron Adolphe de Latouche und wird daher von außen betrachtet; die niedrige Mauer aus Ziegel und Stein markiert die Grenze. Zum Schloss gehört ein Park.
Nicolas Jacques d'Ingenheim, Vogt von Marmoutier, begann den Bau 1562 nach dem Vorbild der Périgord-Architektur, die er auf Reisen in Frankreich kennengelernt hatte. Er starb ohne Nachkommen; die Abtei Andlau verwaltete das Schloss bis 1649, als es Gabriel du Terrier, Befehlshaber der Garnisonen von Saverne und Haut-Barr, als Lehen übergeben wurde.
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