Château de la Combe, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Irigny, Frankreich
Das Château de la Combe besteht aus einem großen quadratischen Gebäude mit zwei Geschossen, an das sich ein rechteckiger Pavillon gleicher Höhe und ein niedrigerer Anbau anschließen. Eine Mauer und zwei kleine Pavillons rahmen den heutigen Eingang und begrenzen einen Innenhof. Der schmale Eckturm mit Kegeldach stammt aus dem 19. Jahrhundert; auf der Gartenseite trägt ein kaum vortretender Risalit einen Dreiecksgiebel. Zwei rechteckige Wirtschaftsgebäude stehen südöstlich um einen weiteren Hof.
Jean Pierre Croppet, der Herr von Irigny, ließ das Schloss zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf Ländereien erbauen, die ehemals den Erzbischöfen von Lyon gehörten. Im 19. Jahrhundert fügte die Familie Bizouard de Montille einen kegelförmigen Turm hinzu und veränderte die Dächer mit dekorativen Balkenelementen.
Der Name des Schlosses stammt von der Combe, dem Tal, in dem es liegt. Die Familie Croppet, Herren von Irigny, ließ es Anfang des 18. Jahrhunderts errichten; ihr Wappen, Gold mit drei blauen Fünfblättern, erinnert an diese Linie. Die Bizouard de Montille, Eigentümer ab 1870, hinterließen ihr eigenes: Blau mit zwei goldenen Sparren, unten ein goldener Löwe, dazu der Wahlspruch Ense et Toga.
Das Schloss steht in Irigny in der Metropolregion Lyon; nach 2010 wurden die Gebäude in Wohnungen umgewandelt, sodass das Innere privat ist und nicht besichtigt werden kann. Der heutige Eingang wird von einer Mauer und zwei kleinen Pavillons gefasst; von außen sind der Innenhof, der kegelförmige Turm und die Gartenfassade mit Dreiecksgiebel zu sehen.
Von 1998 bis 2010 wurden die Nebengebäude als Drehort für die französische Fernsehserie Louis la Brocante genutzt. Diese Zeit als Filmschauplatz hat der Stätte eine gewisse lokale Bekanntheit in der Filmgeschichte gebracht.
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