Château de la Durbelière, Burgruine aus dem 15. Jahrhundert in Mauléon, Frankreich.
Das Château de la Durbelière steht als Ruine in Saint-Aubin-de-Baubigné, Gemeinde Mauléon, im Département Deux-Sèvres. Seine gebrochenen Mauern aus grauem und grün verwittertem Stein erreichen unregelmäßige Höhen; links zeigt eine breite Fassade quadratische Fensteröffnungen, zwei untere mit dunklen Holztüren, während rechts ein höherer Abschnitt ein schmales Bogenfenster enthält. Entlang des Sockels verläuft eine niedrige Terrassenmauer mit kurzen geschnitzten Balustern über einer Rasenfläche.
Das Schloss wurde im 15. Jahrhundert errichtet und erlitt während der Vendée-Kriege zwischen 1793 und 1794 fünf separate Brände. Diese Zerstörungen führten zum gegenwärtigen Ruinenzustand der Anlage.
Der Name des Schlosses ging durch Heirat von den Rorthais, Eigentümern seit 1250, 1603 an die Meulles und 1679 an die Vergier de la Rochejaquelein über. Henri de La Rochejaquelein, hier 1772 geboren, wurde General der katholischen und königlichen Armee. Ein Modell im Rathaus von Saint-Aubin-de-Baubigné zeigt das Haus vor den Bränden.
Das Gelände gehört seit dem 8. September 2023 der Gemeinde Mauléon und wird vom Verein La Durbelière unterhalten. Das Schloss ist eine Ruine ohne ausgewiesenen Rundweg; Gräben, Taubenhaus, Umfassungsmauern und Teich sind noch zu sehen, verfallen aber zusehends. Ein Modell des Schlosses vor den Bränden steht im Rathaus von Saint-Aubin-de-Baubigné.
Im Rathaus von Saint-Aubin-de-Baubigné, der Gemeinde, zu der die Burg gehört, steht ein Modell, das zeigt, wie sie vor den Bränden aussah. Der Legende nach verbanden unterirdische Gänge die Burg mit der Pfarrkirche; sie sind heute zugemauert.
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