Château de la Garde, Mittelalterliche Burgruine in Albaret-Sainte-Marie, Frankreich.
Das Château de la Garde ist eine Burgruine, die auf einem Granitfelsen über dem Fluss Truyère thront. Die Anlage zeigt eine massive Schildmauer aus bearbeiteten Steinen und beherrscht von ihrer erhöhten Position aus das umliegende Tal.
Die Burg wurde in der späten Blütezeit des 14. Jahrhunderts erbaut und war Teil der Baronei von Apcher, einer der einflussreichsten Kräfte in der Gévaudan-Region. Ihre strategische Lage und defensive Architektur machten sie zu einem wichtigen Militärkomplex für die lokale Herrschaft.
Das Departementarchiv von Lozère bewahrt Farbdias von 1918 bis 1950 auf, die die architektonische Entwicklung dieser mittelalterlichen Struktur dokumentieren.
Das Gelände ist über einen Pfad zugänglich, der vom Kriegerdenkmal an der Seite des Dorfplatzes beginnt. Der Weg führt bergauf, daher ist festes Schuhwerk und etwas Ausdauer erforderlich.
Das Fehlen eines vorderen Grabens ist bemerkenswert, da solche Verteidigungsmerkmale in dieser Epoche und Region typischerweise an jeder Burg vorhanden waren. Diese ungewöhnliche Architekturlösung wirft Fragen über die Verteidigungsstrategie und die lokalen Bautraditionen auf.
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