Château de la Guibourgère, Historisches Schloss in Teillé, Frankreich.
Das Château de la Guibourgère ist ein langgestrecktes, niedriges Schloss aus grauem Stein in Teillé im Département Loire-Atlantique mit dunklen Schieferdächern. Seine symmetrische Fassade hat einen Mittelbau mit einem kleinen Dreiecksgiebel über dem Eingang, flankiert von zwei vorspringenden Pavillons mit steilen Walmdächern, der linke höher, der rechte breiter. Dazwischen liegen je drei Dachgauben beiderseits eines zentralen Schornsteins, und hohe rechteckige Fenster mit hellem Steinrahmen sind in regelmäßigen Reihen angeordnet. Vom ursprünglichen U-förmigen Grundriss ist nur der Mittelteil erhalten, dem die Architekten Liberge und Moreau vollkommene Symmetrie gaben; die Seitenflügel wurden abgebrochen, und südlich entstanden Wirtschaftsgebäude, ein Zwinger und ein französischer Küchengarten.
Das Schloss wurde zunächst von einem namentlich unbekannten Architekten erbaut und später von den Architekten Liberge und Moreau umfassend umgestaltet. Sie reduzierten den U-förmigen Grundriss auf den Mittelteil, dem sie vollkommene Symmetrie gaben, rissen die rückwärtigen Flügel ab und errichteten südlich Wirtschaftsgebäude, einen Zwinger und einen Küchengarten nach französischer Art. 1982 als Monument historique eingetragen, gehörte es ab dem 15. Jahrhundert der Familie Raoul de La Guibourgère, im 18. Jahrhundert den Camus de Pontcarré.
Das Schloss gehörte zwei Familien: den Raoul de La Guibourgère seit dem 15. Jahrhundert, dann den Camus de Pontcarré im 18. Jahrhundert. Elf namentlich bekannte Eigentümer sind verzeichnet, von Jacques-Joachim Raoul (1665-1714) bis Bernard de Louvencourt (1916-2000). Der Name Guibourgère stammt von dieser Adelsfamilie.
Das Schloss steht auf einer rechteckigen Plattform, die einst von wassergefüllten Gräben umgeben war, die drei Stege überquerten; Spuren dieser schräg geführten Gräben sind erhalten. Zum Gut gelangt man über eine zwei Kilometer lange Allee, deren Tor den östlichen Parkeingang markierte. Das Gebäude befindet sich im Vorprojekt einer Renovierung, sodass Außenbau und Umgebung das Beobachtbare sind.
Das Schloss steht auf einer rechteckigen Plattform, die einst von wassergefüllten Gräben umgeben war, die drei Stege überquerten. Spuren dieser sich verbreiternden Gräben sind erhalten. Zum Anwesen führt eine zwei Kilometer lange Allee, deren Tor den östlichen Parkeingang markierte.
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