Col du Perthus, Gebirgspass an der französisch-spanischen Grenze in den Pyrenäen, Frankreich und Spanien.
Der Col du Perthus ist ein Bergpass in den Pyrenäen an der französisch-spanischen Grenze in einer Höhe von etwa 290 Metern. Wichtige Straßenverbindungen, einschließlich der europäischen E-15-Route, führen durch diesen natürlichen Durchgang und verbinden die katalanischen Regionen auf beiden Seiten.
Im Jahr 218 v.Chr. führte Hannibal sein Heer durch diesen Gebirgspass während des Zweiten Punischen Krieges. Dieser Durchmarsch markierte einen wichtigen Moment in der militärischen Geschichte des Mittelmeerraums.
Der Name stammt vom lateinischen Wort pertusus, was durchbohrt bedeutet, und zwei Orte - Le Perthus in Frankreich und La Jonquera in Spanien - teilen sich diesen Bergsattel. Die beiden Siedlungen liegen auf beiden Seiten der Grenze und prägen das Bild dieses Durchgangsorts im Alltag.
Der Pass ist das ganze Jahr über befahrbar und dient als wichtiger Verkehrskorridor zwischen Frankreich und Spanien mit ausgezeichneter Beschilderung. Besucher sollten damit rechnen, dass an der Grenze Wartezeiten auftreten können, besonders während der Stoßzeiten.
Auf der Nordseite des Passes fließt das Wasser in das Becken des Tec-Flusses, während die südlichen Gewässer in das Llobregat-d'Empordà-Einzugsgebiet entwässern. Diese Wasserscheide zeigt, wie der Pass als natürliche Grenze auch die hydrologischen Systeme der Region teilt.
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