Col du Portillon, Bergpass zwischen Bossòst, Spanien und Saint-Mamet, Frankreich.
Der Col du Portillon ist ein Straßenpass auf 1.293 m in den Pyrenäen an der französisch-spanischen Grenze, der Bagnères-de-Luchon mit Bossòst im Val d'Aran verbindet. Die Straße führt durch Wald; am Gipfel markiert ein weißes Schild mit „ESPAÑA“ auf blauem Streifen die Grenze, daneben eine gehobene rot-weiße Schranke und eine rot-gelbe Flagge.
Der Col du Portillon wurde erstmals 1957 von der Tour de France befahren und war seither 20 Mal im Rennen, zuletzt 2018, als Adam Yates die Passhöhe als Erster erreichte. Am 6. Januar 2021 wurde er per Präfekturerlass im Rahmen der Grenzkontrollen für den Verkehr gesperrt, und am 19. Januar 2021 veranstaltete Génération identitaire dort eine „Mission Pyrénées“.
Der Pass trägt zwei Namen: Eth Portilhon, der offizielle katalanische Name, bedeutet „der kleine Pass“, wobei port das übliche Wort für einen Pass in den Pyrenäen ist; auf französischer Seite wurde der Name zu col du Portillon französisiert, wobei das hinzugefügte „col“ eine Tautologie darstellt. Das Tal Burbe, über das der Pass auf französischer Seite zugänglich ist, bedeutet „tiefer Kopf“ oder „Tal“.
Der Pass ist über die Straße von Bossòst erreichbar, 8,6 km mit 583 m Höhenunterschied bei 6,8 %, oder von Bagnères-de-Luchon, 10,2 km mit 663 m bei 6,5 %. Die französische Seite ist die längere, und ihre letzten 7,9 km weisen im Mittel 8,4 % auf, abschnittsweise 14 %. Die Passhöhe liegt auf 1.293 m an der Grenze, markiert durch das Schild ESPAÑA und einen gehobenen Schlagbaum.
Der Pass liegt auf 1.293 m in einem Waldgebiet zwischen dem Luchonnais und dem Val d'Aran. Sein offizieller Name ist das okzitanische Eth Portilhon, „der kleine Pass“, wobei port im Pyrenäenraum einen Pass bezeichnet; die französische Form col du Portillon fügt col zu einem Wort hinzu, das bereits Pass bedeutet. Das französische Tal unterhalb heißt Burbe.
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