Cirque de Saint-Même, Gletscherzirkus in Saint-Pierre-d'Entremont, Frankreich.
Der Cirque de Saint-Même ist eine natürliche Gesteinsformation mit zwei Wasserfällen, die aus einer Karsthöhle in etwa 900 Metern Höhe entspringen. Die Kalksteinwände bilden eine hohe Arena, durch die das Wasser in mehreren Stufen zu Tal fließt.
Die Eiszeiten schufen diese Bergschlucht über Jahrtausende hinweg, wobei Gletscher die Kalksteinwände formten und die Quelle des Guiers Vif Flusses etablierten. Diese Erosion durch Eis und Wasser prägte die Landschaft bis zu ihrer heutigen Gestalt.
Das Tal ist seit langem ein Pilgerweg zwischen dem Chartreuse-Massiv und dem Guiers Vif, und die lokalen Gemeinden bewahren traditionelle Bergbautraditionen. Handwerklich gefertigte Produkte aus der Region, wie Käse und Liköre, sind eng mit dieser Gebirgskultur verbunden.
Ein Rundweg mit markierten Streckenabschnitten führt Besucher zu den verschiedenen Wasserfällen, wobei der Weg teilweise durch Waldgebiete führt. Die beste Zeit für den Besuch ist nach Regen oder während der Schneeschmelze, wenn die Wasserfallflüsse am stärksten sind.
Jeder der vier Wasserfälle hat einen eigenen Namen, der seine besondere Herkunft oder Lage widerspiegelt, wie die Cascade Isolée, die losgelöst von anderen fällt. Diese Namen entstanden aus dem alltäglichen Gebrauch durch lokale Wanderer und Bewohner.
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