Closerie Falbala, Architektonisches Monument in Périgny, Frankreich
Die Closerie Falbala ist ein begehbares Kunstwerk mit gekrümmten Wänden und Oberflächen, die mit schwarzen Linien bedeckt sind und sich über einen großen Innenraum erstrecken. Das Gebäude wird von geformten Räumen geprägt, die ein verwobenes Ganzes bilden.
Jean Dubuffet erbaute dieses Kunstwerk zwischen 1971 und 1973 als persönliches Projekt in Südfrankreich. Die französische Regierung erkannte seinen kunsthistorischen Wert an und stufte es 1998 als Denkmal ein.
Die Räume zeigen Elemente aus Dubuffets Hourloupe-Phase mit roten und blauen Kugelschreiber-Zeichnungen sowie Texten in einer erfundenen Sprache. Diese Ausdrucksweise schafft eine persönliche, unkonventionelle Sprache, die Besucher beim Erkunden der Wände entdecken können.
Der Zugang ist nur mit vorheriger Reservierung möglich und wird durch sachkundige Führungen unterstützt. Die Besichtigungen dauern etwa anderthalb Stunden, daher sollte man Zeit einplanen.
Besucher betreten das Werk durch einen gewundenen Korridor namens Antechamber und gelangen dann zur Logological Cabinet, einem Raum, den Dubuffet als Ort der künstlerischen Reflexion konzipierte. Diese zentrale Kammer war für Dubuffet ein Ort der persönlichen künstlerischen Kontemplation.
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