Commanderie de Sallebruneau, Templerkommende in Ruinen in Frontenac, Frankreich.
Die Commanderie de Sallebruneau ist eine Ruine einer Ordenskommende mit zwei verbundenen Bauten: eine Kirche mit Schiff im Süden und ein befestigtes Schloss mit quadratischem Turm im Norden. Die Konstruktion zeigt sowohl religiöse als auch militärische Funktionen der Anlage.
Die Anlage wurde 1214 von den Tempelrittern gegründet und wechselte 1280 unter Anführung von Jean de Greilly zu den Johannitern über. Dieser Wechsel spiegelt die politischen Veränderungen im Nahen Osten wider.
Der mittelalterliche Garten zeigt Heil- und Gewürzpflanzen, die zeigen, wie die Ritter damals lebten und sich um ihre Gesundheit kümmerten. Die Art, wie der Garten angelegt ist, lässt sich heute noch in den erhaltenen Grundrissen nachvollziehen.
Die Außenseite ist frei zugänglich, aber der Innenraum ist aus Sicherheitsgründen geschlossen, da die Ruinen fragil sind. Es ist ratsam, mit festem Schuhwerk zu kommen und die Wege um die Strukturen herum sorgfältig zu gehen.
Der quadratische Turm hat Schießscharten zur Verteidigung und enthält im Erdgeschoss ein gewölbtes Zimmer, das als Gefängnis diente. Die Architektur zeigt, wie Schutz und Gefangennahme eng mit der Verwaltung der Kommende verflochten waren.
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