Höhe 108, Militärgedenkstätte in Berry-au-Bac, Frankreich
Côte 108 Berry-au-Bac ist ein Schlachtfeld und Denkmal an der Aisne in Nordfrankreich mit einer großen Bombentrichter aus dem Ersten Weltkrieg. Die Kratersenke entstand durch Sprengstoffexplosionen und ist von Schützengräben sowie Minengängen umgeben, die man noch heute sehen kann.
Der Hügel war während des Ersten Weltkriegs ein wichtiger Kampfplatz zwischen französischen und deutschen Truppen, die beide unterirdische Minen gruben. Am 23. Juni 1915 zündeten französische Soldaten eine massive Sprengladung, die das Gelände für immer veränderte.
Der Ort erzählt von unterirdischen Kämpfen und zeigt, wie Soldaten unter der Erde miteinander kämpften. Man sieht heute noch alte Stollen und Schützengräben, die von dieser besonderen Art des Krieges berichten.
Das Gelände kann man heute mit Führungen erkunden, die vom nahe gelegenen Höhlenmuseum organisiert werden. Die Wege sind auf den ehemaligen Militärflächen klar gekennzeichnet und Informationstafeln erklären, was man sieht.
Dieser Ort zeigt eines der größten erhaltenen Kraterlöcher aus einer Minenexplosion in Frankreich, das bei Kriegstouristen wenig bekannt ist. Besucher finden hier eine direkte Verbindung zu unterirdischen Kämpfen, die in Geschichte oft übersehen werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.