Fort de Beauregard, Militärfort in Fénay und Longvic, Frankreich.
Fort de Beauregard ist ein Militärbauwerk in den Gemeinden Fénay und Longvic mit rechteckigem Grundriss, das von einem sechs Meter tiefen Graben und doppelten Wallmauern umgeben ist. Die Konstruktion verzichtet auf Geschützöffnungen und zeigt stattdessen eine einfache Verteidigungsstrategie mit begehbarem Geschützturm aus Metall und unterirdischen Pulvermagazinen.
Das Fort wurde zwischen 1877 und 1881 als Teil des Séré-de-Rivières-Verteidigungssystems erbaut und sollte die Stadt Dijon vor äußeren Angriffen schützen. Seine Entstehung folgte dem Deutsch-Französischen Krieg und reflektiert das Bedürfnis Frankreichs nach verstärkter Sicherheit in dieser Region.
The fort was named to honor Colonel Adrien Fauconnet, a local military leader whose legacy remains embedded in the site's identity. Visitors walking through the grounds encounter traces of this historical connection in how the space is organized and presented.
Das Fort ist öffentlich zugänglich, besonders während der Journées du Patrimoine, wenn Besucher die Pulvermagazine, Flugabwehrbunker und den Aussichtsturm erkunden können. Feste Öffnungszeiten außerhalb dieser Veranstaltungen sollten vorher überprüft werden, da der Zugang je nach Jahreszeit und lokalen Bedingungen variiert.
Das Fallgitter nutzt ein Gegengewichtssystem, das von General Poncelet entwickelt wurde und eine seltene Besonderheit der Befestigungen in der Dijon-Region darstellt. Dieses mechanische System ist heute noch funktionsfähig und zeigt die technische Raffinesse der französischen Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts.
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