Fort de Condé-sur-Aisne, Militärische Befestigung und Museum in Condé-sur-Aisne und Chivres-Val, Frankreich.
Fort de Condé ist ein Fünfeckbau aus Mauerwerk nahe Condé-sur-Aisne und Chivres-Val in Frankreich. Die dicken Steinmauern umgeben mehrere unterirdische Geschosse, darunter Munitionskammern, eine Krankenstation und Quartiere für die Besatzung.
Der Bau entstand zwischen 1877 und 1883 als Teil der Séré-de-Rivières-Verteidigungskette zwischen Soissons und Laon. Während des Ersten Weltkriegs wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer, bis sie 1917 wieder französisch wurde.
Die Kasematten tragen noch heute Wandinschriften deutscher und französischer Soldaten aus mehreren Kriegsjahren. In den Räumen zeigen originale Waffen und Ausrüstungsgegenstände, wie Garnisonstruppen hier unter der Erde gelebt haben.
Das Fort liegt abseits der Hauptstraßen und ist am einfachsten mit dem Auto erreichbar. Die unterirdischen Gänge sind kühl, daher empfiehlt sich warme Kleidung auch im Sommer.
Einige Teile der Anlage dienten nach dem Krieg als Steinbruch und wurden erst später für Besuche gesichert. Die Steinmauern zeigen noch Einschläge von Artilleriefeuer aus den Kämpfen.
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