Fort de Fouras, Küstenfestung aus dem 17. Jahrhundert in Fouras, Frankreich
Das Fort de Fouras ist eine Befestigungsanlage aus dem 17. Jahrhundert an der Kueste von Fouras mit massiven Steinmauern und defensiven Bastionen. Ein Donjon von etwa 30 Metern Hoehe ragt aus dem Gebaude hervor und dominiert die Aussicht auf die Flussmundung der Charente und die umgebenden Inseln.
Das Fort entstand urspruenglich als mittelalterliche Burg und wurde in den 1660er-Jahren in einen militaerischen Befestigungswerk umgewandelt. Diese Umgestaltung schutzte die Marineschiffwerft von Rochefort und kontrollierte den Schiffsverkehr auf dem Fluss.
Das Museum im Fort zeigt Gegenstände aus der Seefahrtsgeschichte und der militärischen Vergangenheit der Region. Man sieht dort Objekte, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für die Kontrolle des Flusses und der Küste war.
Der Zugang zum Fort ist das ganze Jahr ueber moglich, wobei einzelne Tage geschlossen sind wie der 14. Juli. Gefuehrte Touren finden in den warmen Monaten statt, und Besucher sollten beachten, dass steile Treppen und enge Passagen zum Erklimmen des Donjon fuehren.
Von der Terrasse des Forts aus kann man vier unterschiedliche Inseln sehen: Aix, Madame, Oleron und Re, sowie die benachbarten Festungen Boyard und Enet. Diese Aussicht macht deutlich, warum dieser Ort so strategisch wertvoll war fuer die Kontrolle der gesamten Region.
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