Ferme Saint Siméon, Fünf-Sterne-Hotel in Honfleur, Frankreich.
Die Ferme Saint Siméon ist ein normannisches Landhaus aus dem 17. Jahrhundert, das auf einem Hügel oberhalb von Honfleur liegt und auf die Seine-Mündung blickt. Das restaurierte Gebäude aus Fachwerk und Stein beherbergt heute ein Hotel mit Zimmern, Restaurants und einem Spa.
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert als Bauernhof errichtet und 1825 von der Familie Toutain in eine Herberge umgewandelt. In den folgenden Jahrzehnten zog es Maler aus ganz Frankreich an, die die Landschaft und das besondere Licht der Region suchten.
Im 19. Jahrhundert versammelten sich Maler wie Monet, Boudin und Courbet regelmäßig in diesem Haus, um die Lichtstimmung über der Seine-Mündung festzuhalten. Diese Tradition ist heute noch spürbar: Gemälde aus jener Zeit schmücken die Innenräume und erinnern an die Künstler, die hier arbeiteten.
Die Ferme liegt etwa zehn Minuten zu Fuß vom alten Hafen von Honfleur entfernt und ist auch mit dem Auto erreichbar, da ein Parkplatz auf dem Gelände vorhanden ist. Ein Besuch lohnt sich besonders bei klarem Wetter, wenn der Blick auf die Seine-Mündung am deutlichsten ist.
Trotz seines Ruhms als Treffpunkt der Impressionisten ist das Haus in erster Linie eine normannische Bauernanlage geblieben, ohne dass es in ein Museum umgewandelt wurde. Die alten Apfelbäume im Garten stammen noch aus der Zeit, als der Hof tatsächlich landwirtschaftlich genutzt wurde.
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