Ermitage de Saint-Ferréol, Vorromanische Kirche in Céret, Frankreich
Die Ermitage Saint-Ferréol, auch Sant Ferriol genannt, steht auf 301 m Höhe auf einem Hügel der Aspres, rund 4 km von Céret entfernt. Die Kapelle hat ein einschiffiges Langhaus, einen Glockengiebel mit einer Glocke und eine helle Fassade mit einer Sonnenuhr, die die Inschrift „Ultiman Time“ trägt und 2004 erneuert wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden Nebengebäude für die Pilger.
Benediktinermönche aus der Abtei Arles-sur-Tech erbauten diese Stätte Ende des 13. Jahrhunderts als religiösen Rückzugsort. Das Gebäude wurde zwischen 1772 und 1775 grundlegend erneuert.
Der heilige Ferréol ist Mitpatron von Céret: Am 18. September, dem Festa Major, steigen die Bewohner zum Aplec zur Eremitage hinauf – mit Prozession und Messe im Morgengrauen, Ausstellung der in Reliquiaren in Büstenform aus dem 18. Jahrhundert verwahrten Reliquien, danach Sardanas und ein Picknick auf dem Gelände. In der Kapelle hängen Votivgaben als Dank für dem Heiligen zugeschriebene Gnaden.
Die Ermitage liegt auf 301 m Höhe auf einem Hügel der Aspres, etwa 4 km von Céret entfernt. Ein etwa 1 km langer Gemeindeweg zweigt zwischen Céret und dem Col de Llauro von der D615 ab; das letzte Stück ist ein Pfad, der Zugang erfolgt üblicherweise zu Fuß. Vom Ort reicht der Blick von der Küste bis zum Canigou-Massiv.
Die Sonnenuhr an der Fassade trägt die Inschrift „Ultiman Time“ und wurde 2004 erneuert. Bei der Restaurierung der Dächer wurden die datierten Zierelemente wie 1721 und 1722 originalgetreu nachgebildet.
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