Espace Georges-Brassens, Musikmuseum in Sète, Frankreich
Das Espace Georges-Brassens ist ein Museum in Sète, das Georges Brassens gewidmet ist, dem in der Stadt geborenen Liedermacher. Seine weiße Fassade trägt ein großes Schild „ESPACE GEORGES BRASSENS“ über „un musée pour le poète“, daneben ein Schwarzweißfoto von Brassens neben einem Boot. Davor ruht auf Holzböcken ein Holzboot mit weißem Rumpf, blauem Unterteil und einer Kabine mit Lamellenlüftungen. Drinnen führt ein einstündiger Rundgang mit Kopfhörer durch einen museografischen Parcours und einen Videoraum.
Das Museum wurde 1991 gegründet, um das Erbe dieses wichtigen französischen Künstlers zu bewahren. Eine umfassende Renovierung im Jahr 2006 verdoppelte die Ausstellungsfläche und modernisierte die Präsentation seiner Werke.
Seit 2002 richtet das Haus das französische Chansonfestival „Quand je pense à Fernande“ aus, auf dessen Programmen Alain Souchon, Jacques Higelin, Renaud, Zazie oder Camille standen. Ein Abend „Putain de Georges“ lädt Gruppen anderer Stilrichtungen ein, Brassens neu zu interpretieren, etwa das Trio Louis Martinez, das seine Lieder instrumental als Jazz spielt.
Der Rundgang dauert etwa eine Stunde mit Kopfhörer und folgt einem museografischen Parcours mit einem Videoraum. Schulklassen können Themenführungen mit Textanalyse und Verslehre buchen. Das Gebäude wurde 2006 vom Architekten Christian Salvador umgestaltet, wodurch sich die Fläche verdoppelte.
Das Holz boot vor der Fassade, mit weißem Rumpf, blauem Unterteil und einer Kabine mit Lamellenlüftungen, verweist auf die Welt der Seeleute in Brassens' Liedern. Das Schild daneben verbindet den Namen „Espace Georges Brassens“ mit der Zeile „un musée pour le poète“ und einer Schwarzweißfotografie des Sängers neben einem Boot.
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