Forme Joubert, Seeschleuse in Saint-Nazaire, Frankreich
Die Louis-Joubert-Schleuse ist eine Schifffahrtsschleuse in Saint-Nazaire, die großen Schiffen den Zugang zum Hafen ermöglicht und als Trockendock für Wartungsarbeiten dient. Die Struktur verbindet die Funktionen einer Durchfahrtsschleuse mit einem Trockendock, in dem Schiffe bei Bedarf geleert werden können.
Die Schleuse wurde zwischen 1929 und 1933 gebaut und wurde 1942 zum Ziel der Operation Chariot, als britische Truppen einen Anschlag durchführten, um zu verhindern, dass deutsche Kriegsschiffe sie nutzten. Dieser Überfall markierte einen Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg für den französischen Hafen.
Die Schleuse steht für die industrielle Vergangenheit von Saint-Nazaire und zeigt, wie wichtig die Stadt für den französischen Schiffbau und Handel war. Besucher können heute noch sehen, wie dieser Hafen die wirtschaftliche Entwicklung der Region geprägt hat.
Die beste Zeit zum Besuch ist bei Hochwasser oder bei Hafenaktivitäten, um die Schleuse in Aktion zu sehen. Es ist ratsam, von den Aussichtsplätzen aus zu beobachten und die Bewegungen großer Schiffe zu verfolgen.
Die Schleuse erhielt 2010 ein neues massives Tor, das eine beachtliche Größe hat und die Struktur erneuerte, um modernen Schiffverkehr zu handhaben. Dieses Tor gilt als eines der beeindruckendsten Beispiele moderner Schleusentechnik in Europa.
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