Fort Benoît, Militärische Befestigung in Besançon, Frankreich
Fort Benoît ist eine Militärfestung nördlich des Chalezeule-Waldes auf 365 Metern Höhe gelegen. Die Anlage besitzt Steinmauern, Kaponiéren und Kasernen mit einer charakteristischen Escarpement-Gestaltung.
Die Festung wurde zwischen 1873 und 1880 erbaut, um die während des Deutsch-Französischen Krieges errichtete Redoute Palente zu ersetzen. Sie war Teil eines umfassenden Verteidigungssystems, das Besançon nach dem Krieg schützen sollte.
Die Festung verdankt ihren Namen einem Oberst der Artillerie, der die Verteidigungsanlagen in Besançon leitete. Der Name spiegelt die Bedeutung wider, die die französische Armee diesen Personen beimaß.
Die Anlage wird heute als Schießplatz genutzt und ist nur für autorisiertes Personal zugänglich. Besucher sollten beachten, dass der Zutritt aus Sicherheitsgründen beschränkt ist.
Bei seiner Fertigstellung verfügte die Anlage über 24 Geschütze, die mit benachbarten Festungen koordiniert feuerten. Dieses Netzwerk aus verbundenen Befestigungen bildete einen Schutzring um die Stadt.
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