Festung Saint-Irénée, Militärfestung im 5. Arrondissement, Lyon, Frankreich.
Das Fort Saint-Irénée ist eine fünfeckige Befestigungsanlage in Lyon mit Gräben und Bastionen an den Ecken. Die Struktur wurde später in eine Studentenresidenz mit Apartments, Bibliothek, Fitnessstudio und Musikstudio umgewandelt.
Die Festung wurde zwischen 1834 und 1842 unter König Louis-Philippe erbaut, um Lyons Verteidigungen nach österreichischen Besetzungen zu stärken. Ihr Bau folgte auf Erfahrungen aus Konflikten, die die Stadt verwundt hatte.
Die Festung beherbergte von 1920 bis 1946 das Französisch-Chinesische Institut, bildete 473 chinesische Studenten aus und gründete eine Sammlung in der Stadtbibliothek.
Das Gelände ist heute für Studenten zugänglich und bietet verschiedene Einrichtungen wie Unterkunft und Freizeiteinrichtungen. Die Umgebung bietet mehrere Zugangspunkte und ist in der Nähe von Verkehrsanbindungen gut erreichbar.
Innerhalb des Geländes sind fünf Bögen eines antiken römischen Aquädukts erhalten geblieben und verbinden somit moderne Strukturen mit antiker Architektur. Diese Überreste zeugen von den vielen Schichten der Geschichte, die sich an diesem Ort überlagert haben.
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