Fort d'Hauteville, Militärfestung in Hauteville-lès-Dijon, Frankreich.
Das Fort d'Hauteville ist ein langer, eingeschossiger Steinbau mit heller, gebrochen weißer Fassade und steilem Dach aus rotbraunen Ziegeln, auf dem drei kleine Schornsteine und ein dünner Mittelmast sitzen. Den Eingang bildet ein großer Rundbogen mit Steinquadern und einem inneren Metallgitter; darüber trägt eine rechteckige Platte die Inschrift „FORT D'HAUTEVILLE“, und über den Fenstern links und rechts sind die Jahreszahlen 1877 und 1880 eingemeißelt.
Die Festung wurde zwischen 1877 und 1880 als Teil des Séré-de-Rivières-Systems erbaut, um die französischen Verteidigungsanlagen nach dem Deutsch-Französischen Krieg zu verstärken. Sie entstand in einer Zeit, als Frankreich seine östlichen Grenzen mit modernen Befestigungen sichern wollte.
Der Name der Festung verweist auf Hauteville-lès-Dijon, die über Dijon gelegene Gemeinde, auf deren Höhe sie steht; unter Minister Boulanger hieß sie kurz fort Carnot. Seit 2025 beherbergt sie das Museum Choillot. Die Jahreszahlen 1877 und 1880 über den Fenstern beiderseits des Eingangsbogens erinnern an ihren Bau.
Das Fort liegt auf den Höhen von Hauteville-lès-Dijon oberhalb von Dijon. Die Gemeinde kaufte es durch Beschluss des Gemeinderats vom 31. August 2010 vom Verteidigungsministerium, und seit 2025 beherbergt es das Musée Choillot. Der Eingangsbogen der Fassade trägt die Inschrift „FORT D'HAUTEVILLE“, über den Fenstern beiderseits sind die Jahreszahlen 1877 und 1880 eingemeißelt.
1887, während des Ministeriums Boulanger, hieß das Fort kurzzeitig fort Carnot – ein vor Ort leicht übersehenes Detail. 1942 diente es als Außenstelle des Gefängnisses von Dijon: Juden, Widerstandskämpfer und Strafgefangene wurden dort vor der Überstellung nach Drancy festgehalten; die Register nennen 3.821 Häftlinge. Seit 2025 beherbergt es das Musée Choillot.
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