Fort Suzac, Militärische Befestigung in Saint-Georges-de-Didonne, Frankreich.
Fort Suzac ist eine militärische Befestigungsanlage auf der Pointe de Suzac in Saint-Georges-de-Didonne. Die ab 1942 von der Organisation Todt errichteten Betonkasematten umfassen einen massiven Block mit gerundeter Kuppel und einen rostigen Metallträger mit der Aufschrift „A.F. 1917“ über einer dunklen Öffnung. Ein kasemattiertes Pulvermagazin von 1882 ist erhalten, und Efeu rankt an einer Wand empor.
Bereits im 17. Jahrhundert gab es hier Küstenverteidigungen, die unter Napoleon I. verstärkt wurden, der einen Modellturm Typ 1811 mit zwölf Kanonen anordnete. 1846 entstand ein Zinnen-Wachhaus, und die 1877 und 1878 bewilligten Mittel finanzierten neue Batterien sowie ein 1882 errichtetes kasemattiertes Pulvermagazin, das noch steht. Ab August 1942 baute die Organisation Todt den Ort für den Atlantikwall mit acht Betonkasematten um; die Garnison kapitulierte am 15. April 1945.
Der Name stammt von der Pointe de Suzac, der Landspitze, die das Fort schützen sollte. Nach Jahrzehnten des Verfalls und der Brombeerbewachsung wurde ein Bunker zu einer Wohnung umgebaut, die noch sichtbar ist. Seit den 1990er Jahren erklären markierte Wege und Schilder die Anlage, und einige Kasematten sind zugänglich.
Der Zugang zu einigen Bunkern ist möglich, doch die Stätte ist gefährlich: Die Klippe an der Pointe de Suzac wird von Meer und Wind abgetragen, daher sollte man Abstand zur Kante halten. In den 1990er Jahren wurden Wege und Hinweisschilder zum Fort angelegt. Ein Bunker wurde zu einer Wohnung umgebaut und ist noch zu sehen.
Die Mauern tragen sichtbare Einschlagspuren von Flugzeugbomben aus April 1945, als die Anlage Teil des Atlantikwalls war. Diese Schäden bleiben erhalten und dokumentieren die intensive Bombardierung der Küstenverteidigung am Ende des Zweiten Weltkriegs.
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