Fort du Portalet, Historische Festung im Aspe-Tal, Frankreich
Das Fort du Portalet ist eine Militärfestung auf 765 Metern Höhe, die auf einer Felsklippe über dem Fluss Gave d'Aspe zwischen Etsaut und Borce thront. Das Bauwerk erstreckt sich über zwei Ebenen mit Kasernenbereichen, Offizierspavillons und Verteidigungsanlagen, die in den Felsen selbst integriert sind.
Der Bau des Forts begann unter Louis-Philippe I. zwischen 1842 und 1870, um die französische Grenze zu schützen und den Durchgang zum Col du Somport zu kontrollieren. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Festung als Internierungslager für führende politische Persönlichkeiten wie Léon Blum, Édouard Daladier und Marschall Pétain genutzt.
Der Name des Forts bezieht sich auf das Tor des Aspe-Tales, das es bewacht hat. Das Gebäude zeigt noch heute die militärische Struktur mit Kasernen und Offiziersunterkünften, die das tägliche Leben der Soldaten widerspiegeln.
Das Fort ist für Besucher zugänglich, seit es 2023 wiedereröffnet wurde, und Führungen können über das Tourismusbüro des Aspe-Tales in Bedous arrangiert werden. Der Standort auf einer hohen Klippe erfordert gute körperliche Verfassung und geeignetes Schuhwerk für den Aufstieg.
Das Fort wurde teilweise direkt in den Felsen der Klippe hineingebaut, wodurch die natürliche Steinformation als integraler Bestandteil der Verteidigungsstruktur genutzt wurde. Diese Bauweise machte die Festung äußerst schwer anzugreifbar und ermöglichte eine effiziente Nutzung des Raumes in dieser hochgelegenen Position.
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